Auch Menschen mit geringem Einkommen haben ein Recht auf Kunst und Kultur. Der Kulturpass macht es möglich. Mit diesem Ausweis erhalten sozial benachteiligte Menschen freien Eintritt in zahlreiche kulturelle Einrichtungen.

„Hunger auf Kunst und Kultur“ versteht sich daher als Initiative, die die Bedeutsamkeit und Zugänglichkeit von Kunst und Kultur für alle Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Die vom Schauspielhaus Wien 2003 in Kooperation mit der Armutskonferenz ins Leben gerufene Aktion wurde 2006 von Reinhold Tritscher in Salzburg mit Unterstützung von Stadt und Land eingeführt.

Die Organisation und Koordination von „Hunger auf Kunst und Kultur“ wird von Stadt und Land Salzburg gefördert und die Organisatoren kommen vom Dachverband Salzburger Kulturstätten, der Armutskonferenz Salzburg, der Laube GmbH und dem Theater Ecce.

Kontakt

Begünstigte

Zu Gute kommt die Aktion allen, die gerne am kulturellen Leben teilhaben möchten, es sich aber im Moment nicht leisten können: z.B. Personen und Familien, die ein Einkommen unter der Armutsgrenze (aus dem aktuellen, jährlichen Armutsbericht) haben, Mindestsicherung oder eine Ausgleichszulage beziehen.

Den Kulturpass kann man bei zahlreichen Ausgabestellen beziehen. AntragstellerInnen brauchen dazu einen aktuellen Einkommensnachweis und einen amtlichen Lichtbildausweis. Er ist ein Jahr und nur in Verbindung eines Ausweises gültig.

Finanzierung & Spenden

In jeder Kultureinrichtung, die Partnerin der Aktion ist, können Spenden entweder direkt an der Abendkassa oder in einer Spendenbox für „Hunger auf Kunst und Kultur“ abgegeben werden.

Selbstverständlich ist eine Spende auch mit Erlagschein direkt auf das Konto der Volksbank Salzburg möglich:

  • BIC: VBOEATWWSAL
  • IBAN: AT37 4501 0001 0923 5713
  • Kennwort: „Hunger auf Kunst und Kultur“

Ein herzliches Dankeschön im Namen aller, die sich Kultur nicht leisten können!

Wie funktioniert es?

Jede Kultureinrichtung, die Partner der Aktion ist, ermöglicht KulturpassbesitzerInnen einen unentgeltlichen Eintritt. Sie ist für die Finanzierung dieser Karten u.a. durch Spenden von Privatpersonen, Institutionen oder Sponsoren selbst verantwortlich.

Als Inhaber eines Kulturpasses informieren Sie sich bitte rechtzeitig vorab bei der jeweiligen Kultureinrichtung, welche Sie besuchen möchten und reservieren Sie gegebenenfalls ihre Karte, da die Anzahl für KulturpassbesitzerInnen oft begrenzt ist.

Folder Hunger auf Kunst und Kultur (PDF, 3958kB)